Resengörg in der Presse
Eine kleine Auswahl der vielen über uns erschienen Presseartikel haben wir hier für Sie zusammengestellt:
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Nordbayerische Nachrichten
Zu Gast im Hotel-Gasthof Resengörg
Die Frau Nachbarin traut ihren Augen nicht. "Allmächd, geht des schnell", sagt sie immer wieder voller Verwunderung , als Minuten nach der Bestellung der Sauerbraten mit den dampfenden Klössen auch schon vor ihr auf dem Tisch steht. Das ist so üblich hier. Freundlich und flink erfüllen die langjährigen Mitarbeiterinnen im Service ihre Aufgabe. Die Küche trägt ihren Teil dazu bei, dass niemans allzulange auf das Essen warten muss. Erfahrung hat man ja genügend in diesem von Seniorchef Franz und Sohn Georg Schmitt geführten Familienbetrieb in der Fränkischen Schweiz.
Seit 1848 gibt es die Gastwirtschaft "Resengörg" im Zentrum von Ebermannstadt. Den Hausnamen prägten um die Jahrhundertwende die Schmitt-Vorfahren Andreas ("Reser") und Georg ("Görch") aus der Zusammensetzung ihrer beider Namen. So eine seltsam anmutende Bezeichnung prägt sich ein. Immer wieder lassen manche Gäste Franz Schmitt schmunzeln, wenn sie ihn mit Herr "Resengörg" ansprechen. Auch wenn der 67jährige die Geschäfte schon längst an seinen Sohn übergeben hat, ist er doch weiter die gute Seele des Hauses.
Hotel und Gasthaus haben das, was man gerne "gut bürgerlich" heisst. Die Bauernstube - holzvertäfelt, nett eingedeckt, Zinnteller und -krüge in Hülle und Fülle an den Wänden aufgereiht. Stammgäste - und davon gibt es nicht wenige - werden mit Handschlag begrüsst. Je nach Vorliebe ist für jeden etwas auf der (besonders am Abend) üppigen Speisekarte. Auf der Mittagskarte finden sich überwiegend Bratengerichte, die auch als halbe Portionen serviert werden.
Tradition haben im "Resengörg" Fischgerichte. Karpfen, Forellen, Seezunge, Zander, Waller, Lachs, Krabben, Garnelen werden offeriert. Dass auf Qualität geachtet wird, das offenbart schon unsere Vorspeise.Selten haben wir in einem Gasthaus so zarte, milde Matjesfilets bekommen. Sie zergehen auf der Zunge. Zum guten >nfang ist aber auch zu einer deftigen Leberklosssuppe zu raten.
Beim jüngsten Besuch folgten wir den Empfehlungen des Tages. Das Ochsenfleisch mit Salzkartoffeln, Meerettichgemüse und Preiselbeeren war genauso schmackhaft wie das gebratene Zicklein mit Klössen und Spinat, das man selten auf einer Speiskarte findet. Einfach prima der mürbe Hirschbraten samt Kloss und Blaukraut. Eine milde, sämige, gut abgestimmte Sosse gab der Speise den letzten Pfiff. Dazu ein Bier vom Land oder ein Schoppen Frankenwein nach Gusto lässt das Mittagessen zum entspannenden Genuss werden. Und zum Finale noch einen Schlehengeist oder Walnussschnaps oder Mirabelle ... Aus der eigenen Brennerei stammt so manche hochprozentige Köstlichkeit. Na dann, bis zum nächsten Mal, Herr Resengörg.
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