Resengörg in der Presse
Eine kleine Auswahl der vielen über uns erschienen Presseartikel haben wir hier für Sie zusammengestellt:
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Nordbayerische Nachrichten
Nachgefragt bei Franz Schmitt, Hotel Resengörg, Ebermannstadt
Wann haben Sie sich für Ihren jetzigen Beruf entschieden?
Meine Familie betreibt das Restaurant seit 1845 - am 1.1.1964 habe ich es übernommen.
Welche Ausbildung haben Sie?
Ich habe das Handwerkszeug im Elterhaus gelernt, bin ausserdem Brenner, Spezialität Schlehengeist.
Welches war Ihre grösste berufliche Enttäuschung?
Keine - auf und ab ist in der Gastronomie normal.
Gibt es einen Gastronomen, den Sie bewundern bzw. von dem Sie etwas gelernt haben?
Heinz Winkler - ein - zweimal im Jahr fahre ich zu ihm nach Aschau.
Wie sieht Ihre tägliche Arbeitszeit aus?
Ich fange um 7.30 Uhr an und gehe gegen Mitternacht in meine Wohnung.
Über was ärgern Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz am meisten?
Dass manchem, der in den Beruf einsteigen will, der Spass an dieser Arbeit fehlt.
Was ärgert Sie ganz allgemein in der deutschen Gastronomie?
Hoteliers heuern zehn Lehrlinge an und schmeissen sechs in der Probezeit wieder raus.
Vergleichen Sie Ihren Beruf mit anderen: Welche Vorteile sehen Sie?
Ich kann täglich mit vielen Menschen zusammen sein.
Sie sind Mitglied im Hotel- und Gaststättenverband. Was sollte Ihrer Meinung nach der Verband noch besser machen?
Wir sollten darauf hinwirken, dass in jedem Familienbetrieb die Kinder wie Angestellte honoriert werden.
Sie könnten berufspolitisch etwas entscheidend veränder - was wäre es?
Gleichheit in der EU! Für 50 Fernsehgeräte auf den Hotelzimmern zahlt ein Hotelier in Luxemburg 1 Mark, in der Schweiz 400 Mark und in Deutschland 14.000 Mark pro Jahr.
Welchen Führungsstil haben Sie, wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Bei uns geht es sehr familiär zu.
Wieviel Urlaub gönnen Sie sich im Jahr - und was tun Sie in dieser Zeit?
Ich bin nicht nur im Urlaub, sondern auch "berufspolitisch" viel auf Reisen - von den Messen zum Beispiel in Hamburg bis zu Protestaktionen bei Waigel in Bonn.
Wie meistern Sie Stresssituationen?
Mit Ruhe.
Vertragen Sie Kritik?
ja, ja...
Teilen Sie selbst gerne aus?
Nur wenn es notwendig ist.
Für welches Hobby bleibt Ihnen Zeit?
Ich "brenne" immer wieder gerne wie schon vor Jahrzehnten.
Ist das Wort Ruhestand für Sie erstrebenswertes Ziel oder Reizwort?
Ich habe bereits die Altersgrenze erreicht - aber das ändert meinen Alltag nicht. Ich freue mich aber, dass mein Sohn Georg seine Ausbildung im In- und Ausland inzwischen abgeschlossen hat.
Verraten Sie uns noch Ihr Leibgericht?
Stadtwurst mit eingeschnittenen Klössen.
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